Technische Schauanlage Technische Schauanlage
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Technische Schauanlage
und Museum
"Wassermühle Höfgen"
Betreiber:
"Verein zur Erhaltung der Wassermühle Höfgen e.V."
Höfgener Dorfstraße 8
04668 Grimma/Höfgen
Tel.: 034 37/ 70 75 72
Fax: 034 37/ 70 75 73
außerhalb der Öffnungszeiten: 034 37/ 91 71 53


Öffnungszeiten
April bis Oktober:
Montag: nach Vereinbarung
(Gasthaus geöffnet!)
Dienstag bis Sonntag: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung

November bis April:
geöffnet nur nach telefonischer Voranmeldung
über das Gasthaus

Preise:
Rundgang:
Kinder bis 6 Jahre frei
Erwachsene: 2 €
ermäßigt: 1 € (Kinder, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte)
Familienkarte: 4.50 € (2 Erwachsene und ihre Kinder oder Enkel)
Gruppen ab 15 Personen Ermäßigung nach Absprache

Führung:
(nur mit Anmeldung)
Erwachsene: 3 €
ermäßigt: 2 €
Schülergruppen bis: 1 € pro Kind
Gruppen ab 15 Personen Ermäßigung nach Absprache

Kontakt/Anfrage
Museum Wassermühle:

kontakt@wassermuehle-hoefgen.de


Aktuelle Mitteilungen des Vereins zur Erhaltung der Wassermühle Höfgen e.V.
aktualisiert am 08.02.2012
Liebe Besucher und Freunde der Wassermühle Höfgen,

auch im Jahr 2012 werden wir mit dem Museum in Höfgen das Leben und Arbeiten einer Müllersfamilie vielen Menschen veranschaulichen. Die schwere Arbeit des Müllers, z.B. das Tragen von gefüllten Säcken in verschiedene Etagen, das Schärfen eines Mühlsteines und das Reparieren des großen Wasserrades und der hölzernen Zahnräder…, mit ein wenig Phantasie entstehen diese Bilder vor unseren Augen.
Hautnah dabei, fühlt man sich 150 Jahre zurückversetzt.

Auch die im Haus lebende Müllersfamilie musste sich dem Arbeitsrhythmus der Wassermühle anpassen. Das für uns heute romantisch anmutende "Klappern der Mühle am rauschenden Bach" begleitete das tägliche Leben. Das Geräusch des Wasserrades wechselte sich ab mit dem Klopfen des Sechskantsichters, dem Rufen der Haustiere und dem Knistern des Feuers im Altdeutschen Steinbackofen. Aus diesem kamen außer duftenden frischen Mühlenbroten auch Kuchen und an Sonn- und Feiertagen vielleicht auch Semmeln. Die Wärme des Ofens diente der Familie des Müllers sicherlich auch, um in den oberen Etagen das tägliche Leben erträglich zu gestalten. In der kleinen Müllerstube, dem Schlafzimmern und Kammern spielte sich das Leben der Familie ab. Das große Bett spendete nachts Wärme und am Tisch in der karg eingerichteten Stube wurden die Mahlzeiten eingenommen. Die Hausfrau hatte neben einer Schar Kinder auch noch den Haushalt zu versorgen. Wäsche waschen mit Waschbrett und Holzzuber, das können wir uns heute nur noch schwer vorstellen. Vorräte für den Winter anlegen, auch dies war eine Arbeit, die heute im Zeitalter von Supermarkt und Tiefkühltruhe wenig Bedeutung hat.

In der musealen Ausstellung können Sie sich einen kleinen Überblick über die Geschichte der Mühlentechnik verschaffen. "Picke", "Kerbholz", "Kiepe" und "Kleiekotzer", diese Begriffe sollen nicht in Vergessenheit geraten. Das Mühlenteam erklärt immer wieder gerne, was z. B. hinter einem "Kerbholz" steckt.

"Vom Korn zum Brot" ein Thema welches in der Grundschule behandelt wird. Unsere Mühle bietet sich an, dieses Wissen praktisch zu vermitteln.

Rufen Sie uns an, wir machen Ihnen Vorschläge zu thematischen Führungen und können Ihnen noch weitere Sehenswürdigkeiten im Umkreis empfehlen.

PS: Sollten Sie noch alte Utensilien aus Bauernhaus oder Mühle besitzen und einen Verwendungszweck suchen, dann würde sich unser Verein darüber freuen. Rufen Sie mich einfach an! Alter Hausrat, Wäsche, Gartengeräte, Mühlen- und Backstubenzubehör. Alles das kann bei Führungen Verwendung finden und die Geschichte der alten Wassermühle veranschaulichen.

Für unsere wechselnden Ausstellungen in Galerie und Obergeschoss freuen wir uns ebenfalls wenn Sie Ihr Interesse bekunden, bei uns auszustellen. Malerei und Grafik, Fotos, Keramik und vieles mehr könnte in das Ambiente des Museums integriert werden.

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