Technische Schauanlage Technische Schauanlage
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Technische Schauanlage
und Museum
"Wassermühle Höfgen"
Betreiber:
"Verein zur Erhaltung der Wassermühle Höfgen e.V."
Höfgener Dorfstraße 8
04668 Grimma/Höfgen
Tel.: 034 37/ 70 75 72
Fax: 034 37/ 70 75 73
außerhalb der Öffnungszeiten: 034 37/ 91 71 53


Öffnungszeiten
April bis Oktober:
Montag: nach Vereinbarung
(Gasthaus geöffnet!)
Dienstag bis Sonntag: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung

November bis April:
geöffnet nur nach telefonischer Voranmeldung
über das Gasthaus

Preise:
Rundgang:
Kinder bis 6 Jahre frei
Erwachsene: 2 €
ermäßigt: 1 € (Kinder, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte)
Familienkarte: 4.50 € (2 Erwachsene und ihre Kinder oder Enkel)
Gruppen ab 15 Personen Ermäßigung nach Absprache

Führung:
(nur mit Anmeldung)
Erwachsene: 3 €
ermäßigt: 2 €
Schülergruppen bis: 1 € pro Kind
Gruppen ab 15 Personen Ermäßigung nach Absprache

Kontakt/Anfrage
Museum Wassermühle:

kontakt@wassermuehle-hoefgen.de









m historischen Ortskern des Muldendörfchens Höfgen, mit seiner auf einer Porphyrkuppe gelegenen Wehrkirche und den sieben Gehöften verschiedenen Alters, finden Sie die "Wassermühle", eine technische Schauanlage mit musealer Ausstellung und das dazugehörige historische Gasthaus "Zur Wassermühle".

Die Wassermühle wurde 1721 erstmalig urkundlich erwähnt, erhielt 1851 die Schankgerechtigkeit und ist seit 1859 im Besitz der Familie Ruhmer. Bis 1954 war sie als Getreidemühle in Benutzung. Die Mühlentechnik wird durch ein oberschlächtiges Wasserrad angetrieben. Durch Zahnräder, Wellen und Riemen erfolgt die Kraftübertragung auf die Mahlwerke. Ende des 19. Jh. wurde die Technik u. a. durch eine Transmission, einen Walzenstuhl und Elevatoren ergänzt. Seit 1976 ist die Mühle als Museum der Öffentlichkeit zugänglich. Sie vermittelt auf anschauliche Art und Weise einen Einblick in die funktionsfähige Mahltechnik und die damaligen Arbeits- und Lebensbedingungen der Müllersleute. Der oberschlächtige Mühlenantrieb, bei dem das notwendige Wasser über ein Gerinne von oben zugeführt wird, ist eine Erfindung des späten Mittelalters und in Deutschland erst seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar.

Eine kleine museale Ausstellung im Ober- und Dachgeschoss vermittelt einen ungefähren Eindruck von der Zeit um 1800. In vier ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsräumen sieht der Besucher eine mit historischen Möbeln eingerichtete Müllerwohnung. Nicht authentisch ausgestattet, sondern nachempfunden, birgt diese Ausstellung Schätze verschiedenster Herkunft.

So auch Mühlenbauer oder -arzt, (den Zirkel fest in den Händen haltend) Müllerin (ein bis zum Knie geschlitztes Kleid tragend)und Müller ( mit einer gefütterten Lederkappe). Es sind geschnitzte, 300 Jahre alte Figuren aus der ehemaligen Großbardauer Obermühle, einmalig im deutschsprachigen Raum. Eine kleine Schankstube hinter dem altdeutschen Backofen, ein Vorratskeller aus massivem Bruchstein für den Wintervorrat, ein Stall für das Vieh und ein Kräutergarten zeugen ebenfalls vom Alltag eines Müllers.

Historische Ansicht

Mit einer Spende können Sie das Museums unterstützen:
Konto: 10 100 212 61 • BLZ: 860 50 200 • Sparkasse Muldental
Zahlungsempfänger: Verein zur Erhaltung der Wassermühle Höfgen e.V.

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